„Orgel trifft...“ Operette wird gestaltet von:

Simon J. Fröstl | Orgel

Simon Johannes Fröstl studierte zunächst Kirchenmusik (B) an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart und im Anschluss im Masterstudiengang Kirchenmusik (A) in der Orgelklasse von Prof. Ludger Lohmann und Chor- und Orchesterleitung bei Domkapellmeister Christian Schmid. Sein Studium schloss er 2014 mit Auszeichnung ab.
Parallel zur Kirchenmusik studierte er Korrepetition/Gesang bei Stefan Leihenseder in Stuttgart.

Zusätzlich nahm er an verschiedenen Interpretationskursen bei Prof. Ludger Lohmann an der staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart sowie bei Prof. Stefan Bleicher (Winterthur/Schweiz) teil.

Simon J. Fröstl ist ein gefragter Korrepetitor und Begleiter von Solisten und Chören und ist selbst als Solist und Chorleiter im Landkreis Göppingen tätig. Seit 2022 unterrichtet er an der Musikschule in Süßen Klavier. Seit dem Schuljahr 2025/2026 ist er ebenfalls Musiklehrer an der Daniel-Straub-Realschule in Geislingen a.d. Steige.

Christian Wilms | Tenor

Christian Wilms wurde in Waiblingen geboren. Während seiner Schulzeit wechselte er an das Musikinternat Michelbach / Bilz und legte dort sein Abitur ab. Bereits in dieser Zeit war er als Chor- und Orchestermitglied auf Konzertreisen im In- und Ausland.

Der Tenor begann sein Diplomgesangsstudium in Stuttgart bei Bernhard Gärtner. Im Anschluss daran belegte er den Diplomstudiengang Oper der Opernschule Stuttgart in der Klasse von Natalie Karl und schloss sein Studium 2012 erfolgreich ab.

Christian Wilms ist Stipendiat des Richard Wagner Verbandes. Meisterkurse bei KS Wolfgang Schöne und Mariette Nollen, sowie stimmliche Weiterbildungen bei Ion Buzea, Rosina Ragg und Frédérique Friess ergänzen seine künstlerische Ausbildung. 

 

Weitere künstlerische Impulse erhielt er bei der Zusammenarbeit mit Dirigenten wir Cornelius Meister, Leo Hussain, Lothar Königs, Daniele Rustioni, Dieter Kurz, Johannes Knecht und Werner Pfaff in verschiedenen Ensemble und Chören wie der Chor der Oper Lyon, der Extrachor der Oper Stuttgart, der Anton-Webern-Chor, dem Studio Vocale Karlsruhe, dem Württembergischen Kammerchor sowie den solistischen Ensembles KlangKunst und des Athos-Ensembles.

 

Der Tenor war bereits in jungen Jahren ein gefragter Konzert- und Oratoriensänger. Sein umfangreiches Repertoire reicht von Werken Monteverdis über Messen und Oratorien von Bach, Schütz, Händel, Mozart und Haydn bis hin zur zeitgenössischen Musik. Konzerte führten ihn unter anderem nach St. Petersburg, Ascona, Venedig, Tallin und Riga.

 

Darüber hinaus widmet er seine besondere Aufmerksamkeit dem Opernfach. Schon während seines Studiums debütierte er bei den Wernigeröder Schlossfestspielen. Des Weiteren war er in mehreren Produktionen im Wilhelmatheater Stuttgart beispielsweise als Orpheus in J. Offenbachs „orphée aux enfers“ sowie als Podesta in Mozarts „la finta giardiniera“ in einer Inszenierung von Sandra Leupold zu erleben. 

 

Er verkörperte Peter Iwanow in A. Lortzings „Zar und Zimmermann“ als auch Gabriel von Eisenstein in J. Strauss’„Fledermaus“ beim Sommer im Züblinhaus mit dem akademischen Chor und Orchester Stuttgart unter der Leitung von Veronika Stoertzenbach.

 

Darüber hinaus war er als Lehrbube in Richard Wagners „die Meistersinger von Nürnberg“ an der Oper Köln und zuletzt an der Staatsoper München in Capriccio von Richard Strauss zu Gast.

 

Seine Begeisterung und Leidenschaft für die Musik gibt er seit vielen Jahren als Stimmbildner in Chören der Universität Stuttgart, der Chorgemeinschaft Kai Müller oder den St. Michael Chorknaben Schwäbisch Gmünd weiter. 

Des Weiteren ist er als Gesangspädagoge an den Musikschulen Süßen und Schwäbisch Gmünd tätig und arbeitet in dieser Funktion ebenfalls mit der Bach Akademie Stuttgart sowie dem Baden-Württembergischen Sängerbund zusammen.